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Leben zwischen Regenwald, Skyline und Dancefloor

  • Autorenbild: Chris
    Chris
  • 13. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Die letzten zwei Monate meiner Reise stehen an – und ich melde mich mal wieder.


In letzter Zeit war es hier etwas ruhiger um mich. Nicht, weil nichts passiert ist, sondern eher im Gegenteil: Ich habe einfach versucht, das Leben an Bord mehr zu genießen, statt ständig daran zu denken, alles festhalten zu müssen. Manchmal merkt man erst später, wie besonders Momente eigentlich sind, wenn man sie einfach lebt.

Und diese Wochen waren wirklich der absolute Wahnsinn. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt und vor allem Musik gemacht. Jeder Abend ist anders, jedes Publikum reagiert anders und genau das macht diesen Job hier so spannend.


Vor ein paar Tagen ging es für uns in den Regenwald von Costa Rica. Schon beim Aussteigen aus dem Bus hat man gemerkt, dass das kein normaler Spaziergang wird – 28 Grad, warme Luft und ein leichter Sommerregen, der durch die Baumkronen fällt. Alles war unfassbar grün, fast schon surreal.

Der Weg führte uns über kleine Pfade und Hängebrücken mitten durch den Wald. Zusammen mit Freunden und Kollegen dort zu laufen, fernab vom Alltag an Bord, hatte etwas richtig Besonderes.

Und plötzlich sitzt da einfach ein knallroter Frosch. Kurz danach noch einer in schwarz-grün. Vermutlich ziemlich giftig – aber genau solche Momente machen den Ausflug unvergesslich. Man steht mitten im Regenwald und merkt einfach, wie weit weg man gerade von zu Hause ist.


Gestern ging es dann in eine komplett andere Welt: Panama City.

Nach etwa anderthalb Stunden Busfahrt hatten wir vier Stunden Zeit, die Stadt zu erkunden. Angefangen hat alles ganz entspannt mit einem Kaffee mitten in der wunderschönen Altstadt. Kleine Gassen, bunte Häuser, Palmen – eine Mischung aus Geschichte und Leben. Danach sind wir einfach losgezogen, ohne Plan, einfach treiben lassen. Souvenirläden, kleine Plätze, viel Grün zwischen den Gebäuden.

Zum Abschluss noch ein Cocktail auf einer Rooftop-Bar mit Blick auf die Skyline. Moderne Hochhäuser auf der einen Seite, historische Altstadt auf der anderen – ein Kontrast, der richtig Eindruck hinterlässt. Einer dieser Momente, in denen man kurz innehält und merkt: Genau deshalb bin ich hier.


Jetzt geht es wieder zurück in den Arbeitsmodus – Silent Party.

Ich sitze gerade neben der Bühne und warte auf den Soundcheck. Gleich wieder Kopfhörer, drei Kanäle, viele Erwartungen und hoffentlich viele glückliche Gesichter.


In genau zwei Monaten geht es wieder zurück nach Deutschland. Und ich merke immer mehr, wie dankbar ich bin, hier sein zu dürfen. Gleichzeitig lernt man auf dem Schiff auch schnell eine andere Seite kennen: Alles ist unglaublich schnelllebig. Menschen kommen, Menschen gehen. Freundschaften entstehen in kürzester Zeit – und genauso schnell muss man sich wieder verabschieden.

Das gehört hier dazu. Und vielleicht macht genau das diese Zeit so intensiv.



Bis zum nächsten Eintrag.

Christopher


 
 
 

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