Woche 2 - Langsam ankommen
- Chris

- 18. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Etwas mehr als zwei Wochen sind jetzt vorbei und ich merke, wie ich langsam wirklich hier ankomme.
Nicht nur vom Arbeiten her, sondern auch im Kopf.
Ich habe erst jetzt so richtig realisiert, dass ich tatsächlich in der Karibik sitze – und dass ich hier arbeiten darf. Manchmal fühlt sich das alles immer noch ein bisschen unwirklich an.
Der Alltag an Bord wird Schritt für Schritt normaler. Man kennt die Abläufe, die Gesichter und weiß besser, was einen erwartet. Gerade am Anfang ist alles neu, laut und irgendwie viel. In Woche zwei kam dann zum ersten Mal dieses Gefühl von: Okay, ich bin jetzt wirklich hier.
Vorbereitung auf Silent Party Nummer zwei
Diese Woche stand meine zweite Silent Party an – und ich durfte wieder den deutschen Kanal spielen.
Darauf habe ich mich richtig gefreut. Silent Party ist einfach etwas Besonderes und der deutsche Kanal macht mir persönlich extrem viel Spaß.
Also habe ich mich an den Laptop gesetzt und erstmal überlegt, wie wir den Abend aufbauen.
Der Start sollte entspannt sein, gut reinholen. Popmusik funktioniert dafür einfach super: Nina Chuba, Apache, Cro, Culcha Candela.
Danach eine kurze Schlager-Runde, bevor es in Richtung Mallemusik geht. Die kam beim ersten Mal schon richtig gut an, also war klar: Die muss wieder rein.
Gegen Ende habe ich noch ein paar Rocklieder eingebaut, einfach um nochmal eine andere Energie reinzubringen.
Am Ende waren es knapp 100 Lieder, die ich für den Abend vorbereitet habe. Lieber zu viel als zu wenig – gerade bei einer Silent Party ist Flexibilität extrem wichtig.
Die Party selbst
Und dann ging es auch schon los.
Relativ schnell war klar: Die Gäste haben richtig Bock.
Spätestens nach der Anmoderation und Bella Napoli als Startsong war die Stimmung direkt auf einem ganz anderen Level.
Auf den anderen Kanälen liefen House/EDM und 70er/80er/90er, also wirklich eine gute Mischung für alle. Trotzdem war es mega zu sehen, wie viele Leute auf dem deutschen Kanal geblieben sind und von Anfang bis Ende mitgesungen haben.
In den zwei Wochen hier an Bord hatte ich noch keine Crowd, die so konstant und so laut bis zum Schluss dabei war. Genau solche Abende bleiben hängen.
Warum Silent Party einfach besonders ist
Silent Party ist sowieso immer etwas Spezielles.
Ohne Kopfhörer hörst du keine Musik, sondern nur die Stimmen der Menschen. Das klingt erstmal komisch, ist aber irgendwie auch richtig geil.
Als DJ dann selbst mal kurz den Kopfhörer abzunehmen und zu hören, wie alle einfach laut die Songs mitsingen, die man gerade spielt – das ist ein Moment, den man schwer beschreiben kann.
Leise und laut zugleich. Chaos und Gänsehaut auf einmal.
Neue Orte, neue Eindrücke
Neben der Musik ging es natürlich auch wieder weiter von Insel zu Insel.
Heute sind wir in Barbados, morgen in Martinique. Zwei Orte, die man sonst vielleicht aus dem Urlaub kennt – und jetzt einfach Teil des Alltags sind.
Diese Woche kamen außerdem dazu:
Antigua

Guadeloupe

Dominica

Saint Lucia

Jeder Ort ist anders, jeder hat seinen eigenen Vibe. Genau das macht diese Reise für mich so besonders.
Dankbar und gespannt
Ich merke immer mehr, wie dankbar ich für diese Zeit bin. Für die Möglichkeit, hier zu sein, für die Musik, für die Menschen und für all die Erlebnisse, die man so schnell nicht vergisst.
Gleichzeitig geht der Blick schon langsam nach vorne. Weihnachten und Silvester rücken näher und ich bin gespannt, was die nächsten Wochen noch bringen.
Mich würde auch interessieren:
Was wollt ihr eigentlich noch über das Leben an Bord wissen? Was interessiert euch am meisten?
Bis nächste Woche 👋🏼
Chris 🙏🏼





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